Oskar und die Dame in Rosa
Der zehnjährige Oskar ist unheilbar an Leukämie erkrankt und weiß, dass er nicht mehr lange leben wird. Diese Erkenntnis verdrängen seine Eltern sorgsam und scheuen das Gespräch mit ihm, nur selten besuchen sie ihn im Krankenhaus. So wird die Dame in Rosa, die von sich behauptet, eine ehemals erfolgreiche Catcherin gewesen zu sein, Oskars wichtigste Vertraute. Madame Rosa ist ehrenamtliche Helferin und versucht, den Kindern auf Oskars Station ihr Schicksal zu erleichtern. Sie bringt Oskar auf die Idee, Briefe an den lieben Gott zu schreiben und ihm alles mitzuteilen, was ihn bewegt. Von nun an ist für Oscar jeder Tag, der noch bleibt, ein ganzes Jahrzehnt: Er erlebt Kindheit, Pubertät, erste Liebe, Ehe, das Erwachsensein und das Alter. Unsentimental und unerschrocken, eindringlich und komisch erzählen Oscars Briefe von Liebe, Schmerz, Freude und Verlust. In nur wenigen Tagen erlebt er so auf wundersame Weise ein ganzes Menschenleben.
Informationen zur Inszenierung
| Premiere: | 04.09.2026 |
| Zielgruppe: | 10-18 |
| Autor/in: | Éric-Emmanuel Schmitt |
| Regie: | Frank Alexander Engel |
| Spieler/innen: | Martin Vogel Anna Fülle |
| Bühnenbild: | Kerstin Schmidt Frank Alexander Engel |
| Figuren: | Kerstin Schmidt Frank Alexander Engel |
| Musik: | Sebastian Herzfeld |
Diese Inszenierung wurde ursprünglich am Theater Koblenz erarbeitet und hatte dort in der Spielzeit 2018/19 Premiere.
Technische Angaben
| Spieldauer: | 60 Min. |
| Aufbau: | 2 Std. |
| Abbau: | 1,5 Std. |
| Bühnenmaße: | Breite: 5-6m / Höhe: 3m / Tiefe: 4-5m (Höhe ab Podest) |
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