Gastspiel: Der schwarze Hund – Depression aus dem Schatten ins Rampenlicht

zu Gast: Julia Raab

Eins, Zwei, Drei, ... Du! Jede*r Vierte erlebt in seinem Leben Phasen, in denen er/sie/div. ihr begegnet: einer diffusen Schwermut mit schmerzender Antriebslosigkeit oder dem Gefühl von fehlendem Lebenssinn – kurz, einer Depression. Sie ist eine Krankheit, mit der man lernen kann zu leben. Der Weg dahin ist lang - aber auch überraschend kreativ. Da ist zum Beispiel dieses Bild aus Literatur und Therapie: die Depression - ein schwarzer Hund. Immer da, Verhältnis ungeklärt. Er weigert sich zu gehen, knurrt, schnappt zu, beißt. Hin und wieder Anzeichen der friedvollen Absicht: Lässt er sich für einen Spaziergang an die Leine legen?
Im Zusammenspiel von Maske, Puppe und Objekt, dokumentarischem Material, Elementen der Choreographie und einer eigenen musikalischen Komposition von Alexander Hohaus übersetzen Figurenspielerin Julia Raab und Anja Schwede das Leben mit dem schwarzen Hund auf die Bühne. Halbsatirsche Karikaturen, Songs und vor allem die Erfahrungen von Betroffenen untersuchen das theatrale Bild auf seine Tauglichkeit, um die Depression aus ihrer sprachlosen Ecke zu holen. Jede*r Vierte muss mit ihr leben, die Frage ist - wie.

Triggerwarnung! #Depression #Suizid
Die Inszenierung "Der schwarze Hund" kann belastend wirken. Nehmen Sie sich einen Moment, um sich darauf vorzubereiten und/oder kommen Sie nicht allein in die Vorstellung.

Nachgespräch
Nach einer kurzen Pause findet im Anschluss an die Vorstellung ein Nachgespräch mit beiden Spielerinnen und einer Vertreterin des Nürnberger Bündnis gegen Depression e. V. statt.

Informationen zur Inszenierung

  • Zielgruppe
    Erwachsene
  • Spieler
    Julia Raab & Anja Schwede
  • Bühnenbild
    Carsten Bach & Anja Schwede
  • Figuren
    Julia Raab
  • Kostüme
    Désirée Schergun
  • Musik
    Alexander Hohaus
  • Spielform
    Masken, Schauspiel, Objekte, Mischformen

Eine Kooperation von Figurenspielerin Julia Raab mit dem Bündnis gegen Depression Halle (Saale) und Magdeburg e.V. und dem WUK Theater Quartier in Halle (Saale).
Die Produktion „Der schwarze Hund“ wird durch das Land Sachsen-Anhalt, die Robert-Enke-Stiftung, die Stadt Halle (Saale) und die Gesundheitszentrum Bad Laer Stiftung zur Förderung des Gesundheitswesens gefördert. - Produziert im Atelier fiese8 & im WUK Theater Quartier.

Nächste Vorstellungen der Inszenierung

  • Sa
    05.11.2022
    19.30
    90443 Nürnberg Theater Salz+Pfeffer Frauentorgraben 73

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