Rapunzel

Nach dem Märchen der Brüder Grimm

„Rapunzel, Rapunzel, lass dein langes Haar herunter“

Das Märchen von dem wunderschönen Mädchen Rapunzel kennt fast jeder. Es gehört zum klassischen Märchenschatz der Brüder Grimm. Das Mädchen mit dem Namen Rapunzel wird von der Fee sorgsam behütet, verwöhnt, mit Spielsachen und schönen Dingen versehen. Im wunderlichen Garten der Fee verlebt es eine behütete Kindheit. Die Eltern haben Rapunzel der Fee nach der Geburt gegen eine reichliche Gabe des von der Mutter so heiß begehrten Rapunzelsalats überlassen.

Doch Rapunzel wird älter, sie möchte die engen Gartengrenzen übertreten und schauen, was es gibt in der Welt. „Nein, Rapunzel, nein und abermals nein“, die Fee sperrt Rapunzel in einen Turm, der keine Tür, nur hoch oben ein kleines Fensterchen hat. Rapunzels langes Haar dient der Fee als Treppe. Hinauf und hinunter klettert sie an den Haaren. Das sieht ein Prinz, den Rapunzels Gesang zu dem Turm geführt hat.

Glück und Unglück nehmen ihren Lauf. Der Prinz klettert zu Rapunzel in den Turm, Prinz und Rapunzel haben sich inniglich lieb, bis die Fee voller Zorn die beiden trennt und sie in Not und Elend treibt. Und wie geht die Geschichte weiter, begegnen die beiden einander wieder? Gibt es ein glückliches Ende?

Es war einmal... und wie wird gespielt?

Das Lille Kartofler Figurentheater interpretiert das Märchen kindgerecht für das junge Publikum und für Familien. Dabei wird an lustigen Szenen nicht gespart, gleichzeitig bleibt die Ernsthaftigkeit der Geschichte erhalten.

Bühnenbild und Ausstattung sind auf die wichtigen Kerndetails reduziert; die großen Stofffiguren könnten Menschen aus unserer Nachbarschaft sein. Sie sind liebevoll stimmig lebendig ausgearbeitet. Der Spannungsbogen überfordert das Kinderpublikum nicht, in Mitspielphasen greifen Kinder in das Geschehen ein. Matthias Kuchta wechselt im Spiel vom Erzähler zum Schauspieler, dann wieder zum Puppenspieler, der mit den großen Figuren den Weg Rapunzels lebendig werden lässt.

In manchmal heiteren, manchmal berührenden und sehr lebendigen Bildern erzählt der Puppenspieler Matthias Kuchta dieses spannende und hochaktuelle Märchen von Gier, Liebe, Magie, Flucht, Aufbruch und vom Erwachsenwerden.

Informationen zur Inszenierung

  • Zielgruppe
    Ab 4 Jahren
  • Autor
    Brüder Grimm
  • Regie
    Katja Lillih Leinenweber
  • Spieler
    Matthias Kuchta
  • Figuren
    Mechtild Nienaber, Matthias Kuchta, Katja Lillih Leinenweber
  • Spielform
    Mischformen

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Für Kinder
Für Erwachsene

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