Das hässliche Entlein

Das Spiel folgt dem Märchen des dänischen Märchenpoeten Hans Christian Anderson. Mit fast lebensgroßen Stofffiguren wird der Weg des kleinen verstoßenen „hässlichen Entlein“ zum Schwan nachgespielt. Der Entenhof, kühne Wildenten, die Bauernfamilie mit den wilden Kindern, die weise Frau und ihre Hühner, der Jäger, der gemeine Rabe und zuletzt der Schwan begegnen dem Entlein. Sommer, Herbst, der kalte Winter und schließlich die Frühlingssonne ziehen vor dem Publikum vorbei. Der Spieler erzählt dem einsamen Entlein zum Trost die Geschichte, eben dessen Geschichte. Er wird dann wieder zum Puppenspieler, der mit den Figuren das Leben des Entleins in wunderschöne belebte Bilder umsetzt.

Der Sommer war herrlich. Golden stand das Korn auf den Feldern, der Hafer war noch grün... Da schlüpft des „hässliche Entlein“ aus dem Nest, zum Entsetzen des gesamten Entenhofs. „Das gehört hier nicht hin, das muss weg“ heißt es bald aus vielen Schnäbeln. Das Publikum erlebt den Weg des verstoßenen „hässlichen kleinen Dings“ hinaus ins Moor, wo es allerlei Abenteuer erlebt. Der erste Freund, eine Wildente, die vom Jäger erschossen wird… eine weise Frau, die es zu St. Martin in die Pfanne tun will…ein Rabe stiehlt das Nest des „hässlichen Wurms“, die Bauernkinder wollen ihm eine der weißen Federn ausrupfen. Und der eiskalte Winter lässt den See erstarren. Doch die ersten warmen Sonnenstrahlen im Frühjahr schenken ihm Wärme und die Erkenntnis: „Ich bin ein Schwan.“ Die Schwäne nehmen das „Entlein“ in ihre Mitte und ziehen in die weite Welt hinaus.

Informationen zur Inszenierung

  • Zielgruppe
    Ab 4 Jahren
  • Autor
    Hans Christian Andersen
  • Regie
    Katja Lillih Leinenweber
  • Spieler
    Matthias Kuchta
  • Figuren
    Hiltrud Vorberg-Beck, Matthias Kuchta
  • Spielform
    Mischformen

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