Corona Hilfen

Hier finden Sie eine Übersicht der pandemiebedingten Fördermöglichkeiten für Akteure der Freien Darstellende Künste. Auf Grund der aktuellen Lage werden immer wieder neue Programme und Fördermöglichkeiten ins Leben gerufen, um die Freie Szene finanziell zu unterstützen und am Leben zu erhalten.

Gerne beraten wir kostenfrei zu den verschiedenen Förderungen und bieten soweit möglich Unterstützung bei der Antragsstellung, auch außerhalb unserer Bürozeiten (Mittwoch 15–18 Uhr) per Telefon 0160 - 977 893 07 oder per Email – sollten wir nicht direkt telefonisch erreichbar sein, rufen wir so bald wie möglich zurück.

Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen - Zukunftsperspektiven durch Milliardenhilfen

In Deutschland finden unter normalen Bedingungen jedes Jahr rund 150.000 Kulturveranstaltungen statt. Nachdem sie pandemiebedingt über ein Jahr lang ausfallen mussten, werden sie auch in den kommenden Monaten nur unter Beachtung der jeweils geltenden Regelungen und mit strengen Auflagen wieder stattfinden können. Hier hilft der Bund mit einem Sonderfonds, für den er bis zu 2,5 Milliarden Euro zur Verfügung stellt. …

Umgesetzt wird der Sonderfonds des Bundes über die Kulturministerien der Länder. Die dortigen Kulturbehörden oder andere beauftragte Stellen sind zuständig für die Prüfung und Bewilligung der Anträge.
Die Registrierung der Anträge erfolgt über eine Internetplattform, die von der Freien und Hansestadt Hamburg für alle Länder betreut wird. Um Rückfragen von Veranstalterinnen und Veranstaltern beantworten zu können, wird eine telefonische Beratungshotline der Länder geschaltet. …

https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/sonderfondskulturveranstaltung-1917654

Bundesregierung verlängert Überbrückungshilfen bis September

Die Corona-bedingten Schließungen und Beschränkungen dauern in einigen Branchen weiter an. Die Bundesregierung verlängert deshalb die Überbrückungshilfen für betroffene Unternehmen und Soloselbstständige bis zum 30. September 2021 als Überbrückungshilfe III Plus. Die bewährten Förderbedingungen werden in der Überbrückungshilfe III Plus beibehalten. Neu hinzu kommt die Restart-Prämie, mit der Unternehmen einen höheren Zuschuss zu den Personalkosten erhalten können. Die Neustarthilfe wird ebenfalls bis zum 30. September 2021 als Neustarthilfe Plus weitergeführt. …

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2021/06/20210609-bundesregierung-verlaengert-ueberbrueckungshilfen-bis-september.html

Die FAQ zur Überbrückungshilfe III werden überarbeitet und zeitnah veröffentlicht. Nach Anpassung des Programms kann die Antragstellung über die bekannte Plattform ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de erfolgen.

Neustarthilfe - update

Die Neustarthilfe kann beantragt werden durch …

Soloselbständige, die sowohl ihre Umsätze als Freiberufler/in oder als Gewerbetreibende/r als auch (anteilig) Umsätze, die sie aus einer Personengesellschaft (z. B. GbR) erzielen, für die Berechnung der Neustarthilfe zugrunde legen möchten. Sie rechnen bei der Antragstellung den anteiligen Umsatz der Personengesellschaft bei Ihrer Antragstellung zu Ihren Umsätzen hinzu. Der Anteil der Umsätze, den Sie als Antragstellende/r berücksichtigen können, wird nach dem für die Personengesellschaft für die Verteilung von Gewinnen geltenden Schlüssel berechnet. Sind Sie Gesellschafter mehrerer Personengesellschaften, können Sie die (anteiligen) Umsätze aus allen Personengesellschaften geltend machen, deren Gesellschafter Sie sind. Antragsteller für die Neustarthilfe sind Sie als natürliche Person. Die Neustarthilfe wird an Sie und nicht an die Personengesellschaft ausgezahlt.

Es ist nur ein Antrag auf Neustarthilfe möglich! Wenn Sie bereits einen Antrag auf Neustarthilfe als natürliche Person gestellt haben, in dem Sie nur Umsätze aus freiberuflicher und/oder gewerblicher Tätigkeit als Soloselbständiger angegeben haben, ist es nicht möglich, dass Sie nachträglich auch anteilige Umsätze aus Personengesellschaften für die Berechnung der Neustarthilfe geltend machen.

Die Inanspruchnahme von Überbrückungshilfe III schließt einen Antrag auf Neustarthilfe aus und umgekehrt. Wenn Sie bereits einen Antrag auf Neustarthilfe gestellt haben, kann dieser zum jetzigen Zeitpunkt auch noch nicht zurückgezogen werden, um die Überbrückungshilfe III beantragen zu können. Wir arbeiten an einer angemessenen Lösung, die den Antragstellenden beider Förderprogramme spätestens im Rahmen der Endabrechnung zur Verfügung stehen wird.

Wenn Sie als natürliche Person freiberufliche und/oder gewerbliche Einkünfte und/oder (anteilige) Umsätze aus einer Personengesellschaft geltend machen wollen, können Sie entweder einen Direktantrag oder einen Antrag über prüfende Dritte stellen. Der Direktantrag wird als natürliche Person im eigenen Namen direkt über ein Online-Tool auf der Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt. Zur Identifizierung wird Ihr von der Steuererklärung bekanntes ELSTER-Zertifikat genutzt.

Anträge können einmalig bis zum 31. August 2021 gestellt werden.

FAQ zur „Neustarthilfe“ → https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/FAQ/FAQ-Neustarthilfe/neustarthilfe.html

Überbrückungshilfe III - update

- Die Veranstaltungs- und Kulturbranche kann zusätzlich Ausfall- und Vorbereitungskosten, die bis zu 12 Monate vor Beginn des geplanten Veranstaltungsdatums angefallen sind, geltend machen

- Unternehmen und Soloselbstständige erhalten nachträgliches Wahlrecht zwischen Neustarthilfe und Überbrückungshilfe III zum Zeitpunkt der Schlussabrechnung.

Anträge können bis zum 31. August 2021 gestellt werden. Änderungsanträge für Überbrückungshilfe III können seit 27. April 2021 gestellt werden.
Seit 28. Mai 2021 können Sie Änderungsanträge auch bereits vor der Bewilligung bzw. Teilbewilligung der Förderung stellen.

FAQ zur „Corona-Überbrückungshilfe III“ (Stand 28.05.2021)
https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/FAQ/FAQ-Ueberbrueckungshilfe-lll/ueberbrueckungshilfe-lll.html

Berlin: BVG-Kultur-Ticket - Unterstützung für Berliner Kulturschaffende

Durch die Stadt fahren und nebenbei die Berliner Kulturszene unterstützen: Das BVG-Kultur-Ticket ist ein normaler Einzelfahrschein, der an jedem Automaten erhältlich ist. Der gesamte Aufpreis von 1 € wird zur Unterstützung der Berliner Kulturszene (Bündnis Freie Szene Berlin e.V.) verwendet.

Wer kein Ticket braucht, aber trotzdem spenden will, kann das natürlich auch tun. → https://bvg-kultur-ticket.de/

Das Geld wird unter Berliner Kulturschaffenden verteilt, die durch die Corona-Pandemie schwer getroffen sind. Betroffene können sich beim Verein Bündnis freie Szene Berlin e.V. bewerben: .Eine aus Mitgliedern des Vereins zusammengesetzte Jury sichtet die Bewerbungen und prüft die Berechtigung. Sollten mehr Bewerbungen eingehen als Mittel zur Verfügung stehen, wird ein Losverfahren durchgeführt.

INITIAL – Sonderstipendien der Akademie der Künste für Künstler*innen

Infolge der Corona-Pandemie ist ein Flurschaden noch nicht absehbaren Ausmaßes in allen Bereichen künstlerischer Produktion entstanden. Zahlreiche Künstler*innen sind in eine prekäre Lage geraten. Die Akademie der Künste vergibt im Rahmen des von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgelegten Programms NEUSTART KULTUR das Sonderstipendium INITIAL zur Recherche und Entwicklung künstlerischer Arbeiten.

In Anlehnung an die sechs Sektionen der Akademie der Künste richtet sich das Stipendium an professionell arbeitende Künstler*innen der Kunstsparten Bildende Kunst, Baukunst, Literatur, Musik, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst sowie an Nachwuchskünstler*innen, die mit ersten Werken in Erscheinung getreten sind. Das Programm umfasst insgesamt 5 Millionen Euro. Es werden 791 Stipendien in Höhe von 6.000 € für einen Zeitraum von 4 Monaten (Oktober 2021 bis Ende Januar 2022) vergeben. Die Auswahl erfolgt durch mit Akademie-Mitgliedern besetzten Jurys. Ein eigens eingerichtetes Online-Bewerbungsportal wird ab dem 15. Juni auf www.adk.de/initial freigeschaltet. Bewerbungen sind im Zeitraum vom 15. Juni bis zum 15. Juli 2021 möglich.

https://www.adk.de/de/akademie/preise-stiftungen/initial.htm

Brandenburg - Landessonderprogramm zur Kofinanzierung von Bundesprogrammen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie

… Die zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie aufgelegten Bundesprogramme erfordern eine Kofinanzierung der Antragstellenden. Auf Antrag kann gemäß der Richtlinie des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg zur Kofinanzierung von Bundesprogrammen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie dieser Kofinanzierungsanteil übernommen werden, wenn er nicht durch Eigen- oder Drittmittel des jeweiligen Antragstellenden sichergestellt werden kann. …
Förderfähig sind nur Maßnahmen im Durchführungszeitraum 2021. Mit den Maßnahmen darf vor Antragstellung noch nicht begonnen worden sein, es sei denn, für die Bundesmittel wurde eine Ausnahme vom Verbot des vorzeitigen Maßnahmebeginns genehmigt. …

Anträge können bis 30.10.2021 (Ausschlussfrist) gestellt werden. → https://mwfk.brandenburg.de/mwfk/de/kultur/kofinanzierung-corona-bundesprogramme/

NEUSTART für Bildende Künstlerinnen und Künstler

Vom 1. Juni bis 31. Juli 2021 können professionelle Bildende Künstlerinnen und Künstler beim BBK Bundesverband wieder Fördermittel bis zu 15.000 € für „Innovative Kunstprojekte“ beantragen. Dank der zweiten Kulturmilliarde, die Kulturstaatsministerin Monika Grütters für das Programm NEUSTART KULTUR erstritten hatte, wurde jetzt das im vergangenen Jahr stark überzeichnete Programm der Künstlerverbände BBK und Deutscher Künstlerbund aufgestockt.

Modul C des Förderprogramms, das der BBK jetzt erneut umsetzt, ermöglicht eine Weiterentwicklung künstlerischer Praxis und Präsentation, die auch eine Interaktion zwischen Analog und Digital schafft. Teil der Projekte sind die öffentliche Präsentation und Rezeption der Werke, um die Auseinandersetzung mit den Inhalten zeitgenössischer Kunst anzuregen.

Antragsberechtigt sind professionell arbeitende Bildende Künstlerinnen und Künstler mit Wohnsitz in Deutschland, nicht jedoch Immatrikulierte an einer Hoch- oder Fachhochschule. Gefördert werden Konzipierung und Umsetzung bildkünstlerischer Interventionen, Ausstellungen, Performances.

Die Anträge müssen bis zum 31. Juli 2021 online eingereicht werden. Fördergrundsätze und Informationen zur Antragstellung finden sich unter → https://www.bbk-bundesverband.de/projekte/neustart-kultur.

Im Juli folgt die Ausschreibung des Deutschen Künstlerbunds für das Stipendien-Modul D „Digitale Vermittlungsformate“. → https://www.kuenstlerbund.de/

Beide Module werden zum dritten Mal Anfang 2022 ausgeschrieben.

Neustart Kultur - Förderung pandemiebedingter Investitionen

von Theatern, Künstlerischen Produktionsorten, Festspielhäusern, Festivals, Kleinkunstbühnen, Varietétheatern

Das Programm „Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen zur Erhaltung und Stärkung der bundesweit bedeutenden Kulturlandschaft“ wird nochmals neu aufgelegt und um weitere 15 Mio € Fördermittel aufgestockt, um neue Anträge zu ermöglichen.

Förderfähige Maßnahmen sind u.a.
• Anschaffung von Technik und Ausstattung für Open-Air-Veranstaltungen und dezentralen Einsatz, mobile Formate
• Maßnahmen zum Ausbau der eigenen IT-Infrastruktur (z.B. Telefon- und Videokonferenz-Technik; Laptops und sichere Internet-Lösungen für „Mobiles Arbeiten“)
• Technische und sonstige Ausstattung und Anwendungen einschließlich Programmierung (z.B. bargeldlose Kassensysteme, Online-Ticketing-Systeme ggf. mit Termin-/Platzvergabe-Tool, Lautsprecher-Anlagen, digitale Präsentations-, Veranstaltungs- und Bühnentechnik, Audioguides, App-Techniken, marktunabhängige Streamingdienste)

Neue Anträge können ab dem 1. Juni 2021 gestellt werden. Dazu steht ab diesem Datum das online Antragsformular bereit unter

https://www.dthg.de/foerderung/neustartkultur/

Neustartertreff wieder am 24.06.2021, 14–15 Uhr. Dort stellen Kulturstätten ihre Inszenierungen und Ideen vor, die sie im Verlauf der Pandemie entwickelt haben und geben Einblicke in ihre vielfältige und kreative Arbeit!

Neustart Kultur - Junges Publikum / Hilfen für Kinder- und Jugendtheater

Mit bis zu 15 Millionen Euro unterstützt die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien professionelle Kinder- und Jugendtheater im Rahmen von NEUSTART KULTUR. Das Programm rückt alle Theaterformen für junges Publikum in den Fokus und ermöglicht Bühnen und Ensembles in freier Trägerschaft die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs, die Durchführung von Gastspielen und die Entwicklung neuer Konzepte für Kunstvermittlung und Partizipation. Die drei Förderschwerpunkte wurden gemeinsam mit der ASSITEJ e.V. als Verband der Kinder- und Jugendtheater in Deutschland entwickelt.

Modul A: Realisierung aktueller Spielbetrieb (SAVE)
Modul B: Gastspielrealisierung (SHOW)
Modul C: Die Zukunft jetzt gestalten: Publikumsgewinnung und -entwicklung in den Darstellenden Künsten für junges Publikum (SUPPORT)
Förderhöhe zwischen € 5.000,- BIS € 200.000,-.

Module A und B: Hier werden die Mittel im Windhundverfahren (nach Eingang der Anträge) vergeben, bis die Mittel verbraucht sind. Eine Antragstellung ist bis spätestens 15. Oktober 2021 möglich, wenn die Mittel nicht vorher verbraucht sein sollten oder Mittel zurück fließen.

Modul C: Für das Modul C gibt es zwei Antragsfristen: 11. Juni 2021 (Frist 1) und 12. August 2021 (Frist 2). Danach entscheidet eine Fachjury jeweils über die Vergabe.

Die Antragsunterlagen und Informationen zum Programm stehen unter → www.assitej.de/neustart bereit.

"Antragsberechtigt sind professionelle Kinder- und Jugendtheater in freier Trägerschaft mit Sitz in Deutschland, die folgende Kriterien erfüllen:
• Theater erhalten entweder unter 50% ihres Gesamtetats aus öffentlicher (institutioneller) Förderung oder die öffentlichen Zuwendungen (institutionelle Förderung) betragen bis zu 70% des Gesamtetats, sind aber niedriger als die regelmäßigen Personalkosten einschließlich regelmäßig anfallender Honorarkosten z.B. für Technik, Gäste und Theaterpädagogik.
• Theater zeigen mindestens 30 Aufführungen pro Spielzeit für junges Publikum.
• Theater haben in den Spielzeiten 2017/18 und 2018/19 mindestens eine Neuinszenierung für junges Publikum zur Premiere gebracht.
• Theater bieten für Gruppen einen ermäßigten Preis des Einzeltickets in Höhe von maximal 10 Euro an.
• Professionelle Ausbildung und/oder entsprechende Berufserfahrung des künstlerischen Personals.
• Mindestens 2-jährige Tätigkeit im Bereich Kinder- und Jugendtheater.
Man braucht kein eigenes Haus oder eine eigene Spielstätte."

Information und Beratung NEUSTART KULTUR – junges Publikum

Für das Förderprogramm NEUSTART KULTUR – junges Publikum bietet die ASSITEJ zentrale Informations- und Beratungstermine via Zoom an.

Die Termine sind inhaltlich aufgeteilt in zwei Bereiche:
Donnerstag, 27. Mai 15:30 bis 17 Uhr, Modul C
Freitag, 28. Mai 15:30 bis 17 Uhr, Modul A+B

Wir werden in den Terminen über die Fördergrundsätze informieren, Fragen beantworten und gemeinsam Lösungen finden. Bitte melden Sie sich bei Interesse bis spätestens einen Tag vorher per Mail an . Sie bekommen den Zoom-Link am Tag der Veranstaltung zugeschickt.

Die Antragsberatung ist auch telefonisch in den Beratungszeiten werktags von 11:00 bis 15:00 Uhr möglich: Telefon: +49-30-1663927720.

Corona-Hilfe für freischaffende darstellende Künstler:innen - „Miete zahlen in Zeiten von Corona“

Das Aktionsbündnis Darstellende Künste sammelt Spenden, die den bedürftigen Künstler:innen zugutekommen sollen und hilft mit finanziellen Zuwendungen, damit Rechnungen und Miete bezahlt und für einen Moment die konstante Krise vergessen werden kann.

Das Aktionsbündnis Darstellende Künste ist ein Zusammenschluss aus folgenden Verbänden: art but fair, Bund der Szenografen, Bundesverband Freie Darstellende Künste, Dachverband Tanz Deutschland, Dramaturgische Gesellschaft, dramaturgie-netzwerk, ensemble-netzwerk, junges ensemble-netzwerk, regie-netzwerk, theaterautor*innen-netzwerk, GDBA, Netzwerk flausen+, Pro Quote Bühne, Ständige Konferenz Schauspielausbildung (SKS), Freie Ensembles und Orchester in Deutschland e.V., Verband für Theaterautor*innen und dem Inspizienten-Netzwerk e.V.

Die Spendenaktion wurde vom ensemble-netzwerk initiiert und wird in Kooperation mit dem Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK) durchgeführt.

Bewerbungsschluss: 31.05.2021 um 24 Uhr → https://ensemble-netzwerk.de/enw/spendenkampagne-aktionsbuendnis/

Hier gehts zum Antragsformular → https://ensemble-netzwerk.de/content/uploads/ensemble-netzwerk-soforthilfekampagne-aktionsbuendnis2021.pdf

Corona-Hilfen für Soloselbstständige und Kleinstunternehmen: Start der Neustarthilfe Berlin

Am Montag, den 17.05.2021, startet die digitale Antragstellung für die „Neustarthilfe Berlin“ bei der Investitionsbank Berlin. Mit der „Neustarthilfe Berlin“ wird das Land Berlin Soloselbstständige und Kleinstunternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten in Ergänzung zur Bundes-Neustarthilfe und Überbrückungshilfe III finanziell in der Corona-Krise unterstützen. Das Programm umfasst ein Volumen von 150 Millionen EUR. Zunächst können Soloselbständige einen Antrag stellen, für Kleinstunternehmen startet die Antragstellung dann am 25.05.2021.

Alle Antragsberechtigten werden unaufgefordert durch die Investitionsbank Berlin über die Möglichkeit einer Beantragung der Neustarthilfe Berlin per E-Mail informiert.

https://www.berlin.de/sen/web/presse/pressemitteilungen/2021/pressemitteilung.1085307.php

NEUSTART KULTUR - Rettungsprogramm wird ausgebaut

Um die Notlage im Kulturbereich abzufedern und die kulturelle Infrastruktur zu erhalten, stellt die Bundesregierung eine weitere Milliarde Euro im Rahmen von NEUSTART KULTUR zur Verfügung. …

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Sitzung zum Nachtragshaushalt 2021 am 21. April 2021 beschlossen, dass die Laufzeiten der einzelnen Förderlinien des Rettungs- und Zukunftsprogramms NEUSTART KULTUR bis Ende 2022 verlängert werden. Damit stehen die NEUSTART KULTUR Hilfsprogramme Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen auch bei weiteren Verschiebungen wirksam zur Verfügung.

https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/rettungsprogramm-wird-ausgebaut-1850938

NEUSTART KULTUR Theater - Programme, die 2021 neu aufgelegt oder aufgestockt werden

https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/kultur/theater-1774286

Hilfen für Veranstalterinnen und Veranstalter im Bereich „Wort, Varieté und Kleinkunst“

Der Bund unterstützt im Rahmen von NEUSTART KULTUR Veranstalterinnen und Veranstalter im Bereich „Wort, Varieté und Kleinkunst“ mit insgesamt bis zu 40 Millionen Euro. Das Förderprogramm richtet sich an Veranstalterinnen und Veranstalter von Live- Kulturveranstaltungen ohne eigene Spielstätte. Umgesetzt wird das Programm von der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft. Die Fördergrundsätze stehen ab dem 26. April hier → https://www.dthg.de/foerderung/livekultur/ bereit, Anträge können ab dem 5. Mai 2021 gestellt werden. Die Deutsche Theatertechnische Gesellschaft bietet auch eine telefonische Beratung zur Antragsstellung an.

Ab sofort können Beratungstermine gebucht werden.
https://livekultur.dthg.de/beratungstermine-buchen/
Bitte lesen Sie sich im Vorfeld die FAQs aufmerksam durch.
https://livekultur.dthg.de/faq_copy/

"Antragsberechtigt sind Veranstalterinnen und Veranstalter von sonstigen Live-Kulturprogrammen, die:
• nicht in einer eigenen festen Spielstätte stattfinden,
• pandemiebedingt in 2020/2021 Veranstaltungen absagen bzw. umplanen mussten,
• innerhalb der Jahre 2018 und 2019 oder der Spielzeiten 2017/2018 sowie 2018/2019 im Inland mindestens sechs Live-Kulturveranstaltungen mit einer durchschnittlichen Anzahl von mindestens 1.188 Besucherinnen und Besuchern für den Betrachtungszeitraum Jahr/Spielzeit realisiert haben
• eine überregionale Bedeutung haben. „Überregional“ bedeutet, dass eine Veranstaltung über die regionalen Grenzen hinausgeht."

https://livekultur.dthg.de/foerdergrundsaetze_210427_endfassung/

Live Kultur FAQ Treff

Bei den Treffen werden gezielt Fragen zu dem Programm als FAQ-Session beantwortet. Sofern akute Fragen bestehen, können diese vorab an gesendet werden. Der nächste LIVE Kultur FAQ Treff wird am 08.07.2021 stattfinden.

Dive in. Programm für digitale Interaktionen

Die Kulturstiftung des Bundes hat mit „dive in“ ein Programm für digitale Interaktionen aufgelegt. In der ersten Förderrunde wurden 68 Kulturinstitutionen bei der Entwicklung und Umsetzung digitaler Vermittlungsformate unterstützt. Das Programm wird 2021 fortgeführt. Dafür stellt die Staatsministerin für Kultur und Medien zusätzlich bis zu 21,3 Millionen Euro bereit. Das Programm richtet sich bundesweit an Kulturinstitutionen aller künstlerischen Sparten sowie an Gedenkstätten, Bibliotheken, Soziokulturelle Zentren, Archive und an Festivals. Gefördert werden digitale Projekte, die neue Formen der Wissensvermittlung und künstlerischen Auseinandersetzung, der spielerischen Aneignung oder der Partizipation mit Besucherinnen und Besuchern erproben.

Bis zum 15. September 2021 ist die Online-Antragstellung im Programm dive in möglich.

Weitere Informationen hier → https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/projekte/film_und_neue_medien/detail/dive_in_programm_fuer_digitale_interaktionen.html.

Hessen: Kulturpaket II

Hessen legt für Künstlerinnen und Künstler, Spielstätten und Kultureinrichtungen ein weiteres Unterstützungspaket auf, das die Belastungen durch die Corona-Pandemie abfedern und kulturelle Arbeit ermöglichen soll. Insgesamt 30 Millionen Euro stehen zur Verfügung für Projektstipendien für Künstlerinnen und Künstler, Liquiditätshilfen für Kultureinrichtungen und Spielstätten, Beratungsangebote der Kulturverbände sowie ein Programm für Open-Air-Kultur in den Sommermonaten.

https://wissenschaft.hessen.de/kulturpaket2

Die Hessische Kulturstiftung wird die neu konzipierten Brückenstipendien vergeben, um Kulturschaffenden aller Sparten eine finanzielle Brücke in die Zeit nach der Pandemie zu bauen.
Die Brückenstipendien des Landes und der Hessischen Kulturstiftung fördern Ihre Projekte mit Stipendien von einmalig 2500 Euro. Bis 23. Juni 2021 ist das Antragsportal für die Brückenstipendien aus dem „Kulturpaket II: Perspektiven öffnen, Vielfalt sichern“ geöffnet.

Weiterführende Informationen zur Antragstellung finden Sie auf der Seite → https://www.hkst.de/de/stipendien/brueckenstipendien/

Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) fördert im Rahmen des Kulturpakets II des Landes Hessen das Open Air-Festivalprogramm INS FREIE!.
Ziele des Programms sind die Erweiterung bestehender Open Air-Spielstätten und Open Air-Angebote sowie die Einrichtung zusätzlicher Pandemie-kompatibler Pop Up-Spielstätten im gesamten hessischen Landesgebiet im Zeitraum Mai 2021 bis September 2021.
Antragsberechtigte Kulturveranstalter*innen sind Unternehmen, Soloselbständige bzw. Angehörige der Freien Berufe sowie Körperschaften des Non-Profit-Sektors, deren Tätigkeit schwerpunktmäßig und hauptverantwortlich auf die Organisation und Durchführung künstlerischer Veranstaltungen gerichtet ist; dies ist im Antragsformular nachzuweisen anhand geeigneter Unterlagen (z. B. Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Vereinssatzung).

Anträge ab dem 6. April 2021 unter → https://www.diehl-ritter.de/de/insfreie
Es gibt keine Antragsfrist. Anträge werden nach Eingang bearbeitet, bis die Fördermittel verbraucht sind.

Brandenburg: Corona-Kulturhilfe

Ergänzend zu den unterschiedlichen Hilfsprogrammen des Landes und des Bundes werden auch 2021 Mittel insbesondere für kommunale Kultureinrichtungen und gemeinnützige private Kultureinrichtungen und Projektträger zum Ausgleich von Einnahmeausfällen (nach Abzug der Ausgabenersparnisse) bereitgestellt.

Kommunale Kultureinrichtungen und gemeinnützige kulturelle Vereine, Stiftungen und Gesellschaften müssen in die Lage versetzt werden, die schwierige Zeit so zu überbrücken, dass sie eigenständig weiterbestehen können. Nur dann werden sie nach der Krise ihre kulturellen Angebote in Stadt und Land schnellstmöglich wieder bereithalten können. Für dieses Ziel stellt das Land Brandenburg zusätzliche Haushaltsmittel – zunächst befristet bis 30.06.2021 – zur Verfügung. …

Förderzeitraum: 01.01.2021 – 30.06.2021 → https://mwfk.brandenburg.de/mwfk/de/kultur/corona-kulturhilfe/

Änderung FAQs Neustarthilfe

Alle aktuellen Änderungen - Stand 16.04.2021 (Fragen mit geändertem Text gelb markiert, Updates kursiv dargestellt):

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Dokumente/FAQ/Neustarthilfe/neustarthilfe.html

BAFA-Beratungsförderung

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle stellt im Rahmen des Programms „Förderung unternehmerischen Know-hows“ Beratungskostenzuschüsse für Unternehmen, die durch die Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind, bereit.
Beratungsthemen können sein: Handlungsmaßnahmen in der Corona-Krise, Corona-Soforthilfe-Maßnahmen, Liquiditätsplanung, Finanzplanung, Erstellung von Businessplan, Aufbau einer Finanzierungsstrategie, Anpassung oder Aufbau einer Marketingstrategie, Maßnahmen zur Digitalisierung, Wachstumsstrategien nach der Corona-Krise.
Das Programm ist bis zum 31. Dezember 2022 verlängert

https://www.bafa.de/DE/Wirtschafts_Mittelstandsfoerderung/Beratung_Finanzierung/Unternehmensberatung/unternehmensberatung_node.html

Bayern: Spielstätten – und Veranstalterprogramm (Verlängerung)

Auf Grund des anhaltenden pandemischen Geschehens wird das Spielstättenprogramm bis 30. Juni 2021 verlängert und zusätzlich dahingehend erweitert, dass auch Kulturveranstalter ohne eigene Spielstätte antragsberechtigt sind.
Antragsfrist: 30. Juni 2021

https://www.bayern-innovativ.de/spielstaettenprogramm

MV - Schutzfonds Kultur

Die Landesregierung unterstützt in der Corona-Krise Künstlerinnen, Künstler, Kulturschaffende, Träger der allgemeinen und politischen Weiterbildung sowie Gedenkstätten mit insgesamt 20 Millionen Euro.
In Ergänzung zu den bestehenden Hilfen (Soforthilfen, Grundsicherung etc.) umfasst dieses Paket eine Unterstützung für verschiedene Adressaten und Bereiche, die sich in folgende Säulen wiederfinden:
Säule 1: Institutionell geförderte Einrichtungen und Einrichtungen, die in Analogie gefördert werden
Säule 2: Träger gemeinnütziger Projekte in der Kulturförderung des Landes M-V
Säule 3: Freie Kulturträger außerhalb der Kulturförderung des Landes M-V, die gemeinnützig im Sinne des Steuerrechts sind …

Die Unterstützung wurde verlängert und kann nun für das gesamte Jahr 2021 bis spätestens 31.12.2021 beantragt werden.

https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/bm/Blickpunkte/Coronavirus/Corona-%E2%80%93-Kultur/MV%E2%80%93Schutzfonds-Kultur/

Härtefallhilfen Förderprogramme der Länder

Die Härtefallhilfen unterstützen Unternehmen, die infolge der Corona-Pandemie in Not geraten sind, im besonderen Einzelfall. Sie richten sich speziell an solche Unternehmen, bei denen die bestehenden Corona-Hilfen des Bundes, der Länder und der Kommunen nicht greifen, zum Beispiel die Überbrückungshilfen, die Novemberhilfe und die Dezemberhilfe.

Die Härtefallhilfen werden durch die Länder geregelt. Das jeweilige Bundesland prüft den Einzelfall und entscheidet nach eigenem Ermessen, wer eine Härtefallhilfe erhält.

https://www.haertefallhilfen.de/HSF/Navigation/DE/Home/home.html

Je nach Bundesland sind die Regelungen unterschiedlich, das betrifft die Höhe des Antragsvolumens ebenso wie die Frage, ob der Antrag auch direkt, d.h. ohne prüfenden Dritten gestellt werden kann. Fragen und Antworten zur Härtefallhilfe in Ihrem Bundesland gibt es unter → https://www.haertefallhilfen.de/HSF/Navigation/DE/Haertefallhilfe-in-Ihrem-Bundesland/Ueberblick/ueberblick.html.

"Überbrückungshilfe III" und "Neustarthilfe"

Im Rahmen der Überbrückungshilfe gibt es für den Zeitraum Januar 2021 - Juni 2021 drei Möglichkeiten Anträge zu stellen:
- Überbrückungshilfe III
- Neustarthilfe - Anträge können einmalig bis zum 31. August 2021 gestellt werden.

Es kann allerdings nur ein Antrag gestellt werden, die Anträge schließen sich gegenseitig aus. Also genau prüfen, welche Antragsmöglichkeit die richtige ist!

Aktuelle Corona-Hilfen auf einen Blick unter

https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Bilderstrecken/Infografiken/2020-12-16-zuschuesse-corona/2021-01-20-aktuelle-corona-hilfen.jpg?__blob=square&v=14

Corona-Zuschüsse im Überblick unter

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Publikationen/corona-uebersichtsgrafik.pdf?__blob=publicationFile&v=7

Rechtssichere Auskünfte können wir zwar nicht geben, aber bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Neustarthilfe für Soloselbständige im Rahmen der Überbrückungshilfe III

Laufzeit - Januar bis Juni 2021. - Antragfrist - bis 31. August 2021 (einmalig)
Höhe der Neustarthilfe - einmalig 50 % des sechsmonatigen Referenzumsatzes, maximal aber 7.500 Euro, als Vorschuss.
Der sechsmonatige Referenzumsatz ist das Sechsfache des Referenzmonatsumsatzes. Der Referenzmonatsumsatz ist der durchschnittliche monatliche Umsatz des Jahres 2019 (1. Januar bis 31. Dezember 2019). Referenzumsatz = (Jahresumsatz 2019 / 12) x 6 Neustarthilfe = 0,5 x Referenzumsatz
Wie wird der Umsatz ermittelt? - Solange die Selbstständigkeit im Vergleichszeitraum (2019) den überwiegenden Teil Ihrer Tätigkeiten ausmachte, ist eine ergänzende unselbständige Beschäftigung kein Nachteil. Bei der Berechnung der Neustarthilfe werden sogar die Einnahmen aus der unselbständigen Arbeit zu den selbstständigen Umsätzen hinzuaddiert, wodurch sich eine entsprechend höhere Neustarthilfe ergibt. Als freiberufliche/ gewerbliche Umsätze sind für die Berechnung der Neustarthilfe die Netto-Umsätze anzugeben, d.h. der Umsatz abzüglich der Umsatzsteuer. Diese sind die Betriebseinnahmen, welche die Antragstellenden in ihren Einnahmen-Überschussrechnungen oder Gewinn- und Verlustrechnungen angeben.
Antragstellung - nur Online auf der Seite direktantrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de
Zur Identifizierung wird das von der Steuererklärung bekannte ELSTER-Zertifikat der natürlichen Person bzw. der antragstellenden Kapitalgesellschaft genutzt.
Sollten Sie noch kein derartiges Zertifikat besitzen, können Sie dieses über das ELSTER-Portal beantragen
Verwendung der Neustarthilfe - hinsichtlich der Verwendung der Neustarthilfe gibt es keine Vorgaben. Die Verwendung der Neustarthilfe ist nicht nachzuweisen. Der Berechnung der Neustarthilfe wird lediglich der Umsatz im Vergleichs- und im Förderzeitraum zugrunde gelegt, nicht jedoch die Betriebskosten. Die Neustarthilfe richtet sich dabei insbesondere an Soloselbständige, die nur geringe betriebliche Fixkosten haben und für welche die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III daher nicht in Frage kommt.
Endabrechnung - Nach Ablauf des Förderzeitraums sind die Empfänger*innen der Neustarthilfe verpflichtet, bis spätestens 31. Dezember 2021 eine Endabrechnung über ein Online-Tool auf der Seite direktantrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de zu erstellen. Erst dann wird die finale Höhe der Neustarthilfe berechnet. Bei der Endabrechnung ist der erzielte Umsatz im Förderzeitraum Januar bis Juni 2021 anzugeben. Im Rahmen dieser Selbstprüfung sind Einnahmen aus nichtselbständigen Tätigkeiten und weitere Einnahmen – sofern vorhanden – zu den Umsätzen aus selbständiger Tätigkeit zu addieren.
Rückzahlungen - Die Berechnung erfolgt automatisch über ein Online-Tool, dafür sind lediglich die im ersten Halbjahr 2021 erzielten Umsätze anzugeben. Wenn der Umsatz während des gesamten sechsmonatigen Förderzeitraums Januar bis Juni 2021 im Vergleich zum sechsmonatigen Referenzumsatz um über 60 Prozent zurückgegangen ist, der Umsatz im Förderzeitraum also 40 Prozent oder weniger des Referenzumsatzes beträgt, bleibt die als Vorschuss ausgezahlte Neustarthilfe in voller Höhe erhalten. Sollte der Umsatz während der sechsmonatigen Laufzeit bei über 40 Prozent des sechsmonatigen Referenzumsatzes liegen, sind die Vorschusszahlungen anteilig so zurückzuzahlen, dass in Summe der erzielte Umsatz und die Förderung 90 Prozent des Referenzumsatzes nicht überschreiten. Liegt der im ersten Halbjahr 2021 erzielte Umsatz bei 90 Prozent oder mehr, ist die Neustarthilfe vollständig zurückzuzahlen. Die anfallenden Rückzahlungen sind der Bewilligungsstelle bis zum 30. Juni 2022 unaufgefordert mitzuteilen und zu überweisen.

Ausführliche FAQ zur „Neustarthilfe für Soloselbständige“

Förderzeitraum Januar 2021 bis Juni 2021 - Antrag ist nur einmalig bis zum 31. August 2021 zu stellen

Wichtiger Hinweis: Es ist nur ein Antrag auf Neustarthilfe möglich! Wenn Sie einen Antrag als natürliche Person gestellt haben, kann die Kapitalgesellschaft, deren Gesellschafter-Geschäftsführer Sie sind, keinen Antrag auf Neustarthilfe stellen und umgekehrt.
Auf Anforderung der Bewilligungsstelle haben die Antragstellenden ihre Angaben durch geeignete Unterlagen zu belegen. Die im Zusammenhang mit der Antragstellung verwendeten bzw. erstellten Unterlagen und Belege sind für eine etwaige Prüfung mindestens 10 Jahre bereitzuhalten.

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/FAQ/FAQ-Neustarthilfe/neustarthilfe.html

Corona - FAQ für Solo-Selbstständige von Verdi

https://selbststaendige.verdi.de/beratung/corona-infopool/++co++aa8e1eea-6896-11ea-bfc7-001a4a160100

Die wichtigsten Informationen in einer Übersicht des BBK Berlin im Corona-Update #17: Neustarthilfe für Soloselbständige

https://www.bbk-berlin.de/kulturpolitik/corona-update

November- und Dezemberhilfe

Direkt und Indirekt sowie Über Dritte vom Corona-bedingten Lockdown betroffene Unternehmen Solo-Selbständige (Direktantrag bis 5.000 Euro)
Der Antrag auf Novemberhilfe kann bis zum 30. April 2021 gestellt werden. Der Antrag auf Dezemberhilfe kann bis zum 30. April 2021 gestellt werden.

Änderungsanträge für die Novemberhilfe und Dezemberhilfe können bis zum 30. Juni 2021 gestellt werden.
Eine Korrektur der Kontoverbindung ist für die Novemberhilfe und Dezemberhilfe bis zum 31. Juli 2021 möglich.

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Textsammlungen/ausserordentliche-wirtschaftshilfe-direktantrag-soloselbstaendige.html
Der Antrag ist grundsätzlich durch einen prüfenden Dritten im Namen des Antragsstellers einzureichen.
Im Falle von Soloselbständigen ist alternativ auch eine Antragsstellung ohne prüfenden Dritten möglich (Direktantrag → direktantrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de), wenn alle der folgenden drei Kriterien erfüllt sind (ansonsten ist die Antragstellung über einen prüfenden Dritten möglich):
- Es handelt sich beim Antragsteller um einen Soloselbständigen im Sinne der Novemberhilfe, das heißt zum Stichtag 29. Februar 2020 wurde weniger als ein Mitarbeiter auf Vollzeitbasis beschäftigt.
- Die Höhe der zu beantragenden Novemberhilfe beziehungsweise Dezemberhilfe beträgt höchstens 5.000 Euro.
- Der Antragsteller hat nicht bereits Leistungen aus der Überbrückungshilfe (I, II oder III) beantragt.

Fragen und Antworten zur „Novemberhilfe“ und „Dezemberhilfe“

Aus einem erheblichen Umsatzeinbruch im November beziehungsweise Dezember 2020 allein ergibt sich keine Antragsberechtigung.
Für eine Antragsberechtigung müssen weitere Bedingungen der Betroffenheit erfüllt sein (vergleiche 1.1-1.8). Sollten die Bedingungen nicht erfüllt sein und gleichwohl ein erheblicher Umsatzeinbruch vorliegen, besteht unter Umständen eine Antragsberechtigung für die Überbrückungshilfe II (Förderzeitraum September bis Dezember 2020), in deren Rahmen bis zu 90 Prozent der anfallenden betrieblichen Fixkosten ersetzt werden.

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/FAQ/ausserordentliche-wirtschaftshilfe.html?nn=1869828

„Corona-Überbrückungshilfe III“

Förderzeitraum November 2020 bis Juni 2021 - Antrag bis zum 31. August 2021
Eine Antragstellung ist nur einmal möglich. Änderungsanträge sind hierbei ausgenommen.
Rückwirkende Anträge für die erste und zweite Phase der Überbrückungshilfe können im Rahmen der dritten Phase nicht gestellt werden.
Der Antrag ist zwingend durch einen prüfenden Dritten im Namen des Antragsstellenden über eine digitale Schnittstelle an die Bewilligungsstellen der Länder einzureichen.
Die Betriebskostenpauschale („Neustarthilfe“) für Soloselbstständige in Höhe von bis zu 7.500 Euro kann nur direkt beantragt werden (siehe oben „Neustarthilfe“)

FAQ zur „Corona-Überbrückungshilfe III“

Der Leistungszeitraum der 3. Phase des Überbrückungshilfeprogramms (November 2020 bis Juni 2021) schließt an die 2. Phase der Überbrückungshilfe an. In den Monaten November und Dezember 2020 überschneidet sich die 3. Phase der Überbrückungshilfe mit der November- und Dezemberhilfe sowie der 2. Phase der Überbrückungshilfe.
Eine Inanspruchnahme der 1. und/oder 2. Phase der Überbrückungshilfe und/oder der Soforthilfe schließt die Inanspruchnahme der 3. Phase der Überbrückungshilfe nicht aus.
Unternehmen, die November- und/oder Dezemberhilfe erhalten, sind für diese Monate nicht antragsberechtigt.
Die Ermöglichung einer Antragstellung für die Überbrückungshilfe III, wenn Anträge auf November- und/oder Dezemberhilfe zurückgenommen wurden und keine Auszahlung erfolgt ist, wird geprüft.
Leistungen nach der Überbrückungshilfe II für die Monate November und Dezember 2020 werden auf die Überbrückungshilfe III angerechnet. Es gilt dabei der Grundsatz, dass Kosten nur einmalig gefördert werden können.
Kosten, die z. B. bereits im Rahmen der 2. Phase der Überbrückungshilfe geltend gemacht wurden, können im Rahmen der 3. Phase der Überbrückungshilfe nicht gefördert werden (z. B. im Falle einer gestundeten Mietzahlung, die eigentlich im August fällig gewesen wäre und nun erst im November gezahlt wird).
Die erhaltene Förderung durch die 2. Phase der Überbrückungshilfe ist beihilferechtlich relevant und im Rahmen der Antragstellung daher entsprechend mit anzugeben (bei der Angabe bereits erhaltener Beihilfen) (vgl. 4.16, „Was ist beihilferechtlich zu beachten“).

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/FAQ/FAQ-Ueberbrueckungshilfe-lll/ueberbrueckungshilfe-lll.html

#coronakünstlerhilfe

Die Initiative #coronakünstlerhilfe, die von dem Filmemacher und Singer – Songwriter Timm Markgraf & dem Unternehmer Benjamin Klein gegründet wurde, hat das Ziel, Künstler*innen zu unterstützen die aufgrund von Covid-19 in eine finanzielle Notlage geraten sind. Hierzu werden Spendengelder gesammelt, die über den eigens für diesen Zweck neu gegründeten Verein „1st class session-Artist Support-e.V.“ treuhändisch verwaltet und verteilt werden. Dieser Verein dient ausschließlich dem Zweck, Künstler*innen, die insbesondere durch die aktuelle Pandemie unverschuldet in Notlage geraten sind, finanziell zu unterstützen.

https://www.coronakuenstlerhilfe.de/

Entschädigung bei eigener Kinderbetreuung für Selbstständige

Unter den Voraussetzungen von § 56 Absatz 1a IfSG haben erwerbstätige Sorgeberechtigte einen Anspruch auf eine Entschädigung in Geld, wenn sie aufgrund der Schließung von Schulen oder Einrichtungen zur Betreuung von Kindern oder Menschen mit Behinderungen einen Verdienstausfall erleiden.
Die Entschädigung erhalten Sorgeberechtigte, die wegen der Schließung von Kinderbetreuungseinrichtungen oder Schulen ihre Kinder, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder behindert und auf Hilfe angewiesen sind, in diesem Zeitraum selbst betreuen müssen, weil sie keine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit sicherstellen können und dadurch ein Verdienstausfall erleiden.
Die Entschädigung erfolgt in Höhe von 67 Prozent des der erwerbstätigen sorgeberechtigten Person entstandenen Verdienstausfalls (höchstens 2.016 Euro für einen vollen Monat) per Online-Abwicklung.
Über das Onlineportal „Entschädigung nach Infektionsschutzgesetz“ – in dem sich 11 der insgesamt 16 Bundesländern zusammengeschlossen haben - können Sie sich über die Anforderungen informieren, die Sie bei der Beantragung der Entschädigung beachten müssen. Der Antrag kann über dieses Portal online gestellt werden: Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz (ifsg-online.de) → https://ifsg-online.de/
Wenn Sie in Berlin, Hamburg, Bayern, Thüringen und Sachsen arbeiten, finden Sie die Informationen und Antragsformulare auf den Websites der Länder.
Und die entsprechenden Links unter → https://www.dgb.de/themen/++co++18c1da2a-69d0-11ea-ad58-52540088cada

Überblick und Erfahrungsaustausch: Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen

Weitere Hinweise und Neuigkeiten auch wieder beim VGSD (Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V. )zu den Themen Unternehmerlohn und unterhaltspflichtige Personen, Abschreibungen und Tilgungen, verschiedene Methoden der Berechnung des Verlusts …→ https://www.vgsd.de/ueberbrueckungshilfe-fuer-kleine-und-mittelstaendische-unternehmen/…

Corona-Regeln und Verordnungen der Länder: Linkliste

#WirBleibenZuHause

Seit Freitag, 23. April gilt bundesweit die Änderung des Infektionsschutzgesetzes - IfSG (Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen) gemäß dem Vierten Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite vom 22. April 2021 → https://www.bgbl.de/fileadmin/user_upload/bgbl121s0802_buergerversion.pdf

Der Bundestag eine bundeseinheitliche Notbremse ab einem Inzidenzwert von 100 beschlossen. Die aktuellen Corona-Regeln sind zu finden unter
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-diese-regeln-und-einschraenkung-gelten-1734724

Die Links zu den aktuell geltenden Regelungen der einzelnen Bundesländern (in alphabetischer Reihenfolge – alle Angaben ohne Gewähr.)
Was im Detail abweichend in eurer Region gilt, findet ihr auf der Seite eures Bundeslandes:

Baden-Württemberg
https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/
https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/
https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/PDF/Coronainfos/210319_Auf_einen_Blick.pdf

Bayern
https://www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/faq/index.php
https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/rechtsgrundlagen/

Berlin
https://www.berlin.de/corona/massnahmen/
https://www.berlin.de/corona/massnahmen/verordnung/
https://www.berlin.de/corona/faq/

Brandenburg
https://kkm.brandenburg.de/kkm/de/

Bremen
https://www.bremen.de/corona

Hamburg
https://www.hamburg.de/coronavirus/
https://www.hamburg.de/allgemeinverfuegungen/

Hessen
https://www.hessen.de/fuer-buerger/aktuelle-informationen-zu-corona-hessen
https://www.hessen.de/fuer-buerger/corona-hessen/fragen-und-antworten-zu-den-wichtigsten-regelungen
https://www.hessen.de/fuer-buerger/corona-hessen/verordnungen-und-allgemeinverfuegungen

Mecklenburg-Vorpommern
https://www.regierung-mv.de/corona/
https://www.regierung-mv.de/service/Corona-FAQs/
https://www.regierung-mv.de/corona/Verordnungen-und-Dokumente/

Niedersachsen
https://www.niedersachsen.de/Coronavirus
https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/antworten-auf-haufig-gestellte-fragen-faq-185463.html
https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/vorschriften-der-landesregierung-185856.html

Nordrhein-Westfalen
https://www.land.nrw/corona
https://www.land.nrw/de/wichtige-fragen-und-antworten-zum-corona-virus

Rheinland-Pfalz
https://corona.rlp.de/de/startseite/
https://corona.rlp.de/de/service/faqs/
https://corona.rlp.de/de/service/rechtsgrundlagen/

Saarland
https://corona.saarland.de/
https://www.saarland.de/DE/portale/corona/service/rechtsverordnung-massnahmen/rechtsverordnung-massnahmen_node.html

Sachsen
https://www.coronavirus.sachsen.de/
https://www.coronavirus.sachsen.de/amtliche-bekanntmachungen.html
https://www.coronavirus.sachsen.de/haeufige-fragen-zu-den-ausgangsbeschraenkungen-und-einschraenkungen-des-oeffentlichen-lebens-5074.html

Sachsen-Anhalt
https://coronavirus.sachsen-anhalt.de/
https://coronavirus.sachsen-anhalt.de/amtliche-informationen/

Schleswig-Holstein
https://www.schleswig-holstein.de/.../Coronavirus/coronavirus_node.html
https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/_documents/teaser_erlasse.html
https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/FAQ/faq_coronavirus_node.html

Thüringen
https://corona.thueringen.de/
https://www.tmasgff.de/covid-19/rechtsgrundlage

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