21. Internationales Puppentheaterfestival im Elbe-Elster-Land

21. Internationales Puppentheaterfestival

im Elbe-Elster-Land 13.-22. September 2019

Das 21. Internationale Puppentheaterfestival wirft seinen Schatten voraus, obwohl uns das vorangegangene immer noch in lebendiger Erinnerung ist. Mit 5.817 Besuchern stellte das 20. Internationale Puppentheaterfestival im Elbe-Elster-Land 2018 einen neuen Besucherrekord auf und überzeugte einmal mehr durch spannende Theatererlebnisse auf hohen Niveau. Es wäre sicher auch die 6000er Marke geknackt worden, hätte es mehr Sitzplätze gegeben, denn bei einigen Veranstaltungen herrschte ein solcher Andrang, dass nicht alle eine Karte ergattern konnten.

Dass das Puppentheater alle Kunstformen in sich vereinen kann, macht diese Kunstgattung so einzigartig und spannend. Keine Inszenierung gleicht der anderen, was das Festival immer wieder unter Beweis stellt, indem es die unterschiedlichsten und hochwertigsten Inszenierungen in das Elbe-Elster-Land einlädt. Das wird auch 2019 wieder geschehen vom 13. September bis 22. September.

Jede Theatervorstellung ist ein Fest im Kleinen. Es gibt einen Veranstalter, der einlädt, es gibt die Gäste, die gekommen sind, und es gibt den Anlass: die Vorstellung. Wenn diese beginnt, begeben sich Veranstalter, Publikum und Künstler in einen Austausch über das Zusammen-Leben. Der Zuschauer ist dabei übrigens höchst aktiv. Denn er muss arbeiten – innerlich. Er muss sich einlassen, aufnehmen, verarbeiten, reflektieren, bewerten, sich äußern (durch Applaus, Schweigen, lautes Missfallen oder Lachen, je nach Situation) und immer wieder überprüfen, was hat das mit meinem Leben zu tun.

Und das alles nicht alleine. Denn der Einzelne wird mit den Vielen zum Publikum. Der Veranstalter hat allein durch seine Auswahl schon seinen Standpunkt mitgeteilt und stellt diesen nun zur Überprüfung (hoffentlich kommen viele und hoffentlich gefällt es allen) in dem öffentlichen Raum.

Der Künstler in seiner Verantwortung mit seiner Vorstellung, hat auch oft eine Vorstellung von der Vorstellung, wie es werden könnte und es wird eben doch wieder anders. Weil jedes Publikum anders ist. Jubelt und lacht das eine Publikum an einer Stelle, so schmunzelt das andere Publikum hier und erlaubt sich einen höflichen Beifall. Wenn alles gelingt, sind alle glücklich. Alle haben ein Fest erlebt, alle feierten gemeinsam das Leben - das Zusammenleben. Und auch das wird 2019 wieder gefeiert mit Musikanten aus Berlin, einem Überraschungsgast und dem Theater Zitadelle, das mit dem dritten Teil das Festival eröffnet.

Weitere Höhepunkte des Festivals zeigen das Figurentheater Christiane Weidringer mit „Die Zauberflöte -Sternstunde einer Souffleuse“, Jörg Schubiger und Jan Mixsa stellen unter Beweis, dass der Kasper auch eine Abendvorstellung geben kann. So reihen sich auch dieses Jahr beachtliche Inszenierungen innerhalb von ca. 60 Veranstaltungen aneinander. Beendet wird das Festival wie immer mit dem Kasper-Café, der Veranstaltung, die speziell für die Familien zugeschnitten ist. Dieses Jahr im Bürgerhaus Bad Liebenwerda. Zwei Vorstellungen, sowie ein Bastelangebot zwischen den Vorstellungen erwartet Alle ab 4 Jahren.

Wir, der Kasper und das Festival-Team wünschen uns und allen Besuchen ein gelungenes Festival mit vielen schönen und spannenden Theater-Erlebnissen.

Ulli Voland – künstlerischer Leiter

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